über mich

Mein Seelenpferd Dusty und ich

Foto: Julia Kargl

 

Mein Name ist Janine Petschnig und ich wurde am 8. Juni 1994 in Wien geboren.

Im Alter von 11 Jahren begann ich mit dem Westernreiten und seit dem kann ich mir ein Leben ohne Pferde nicht mehr vorstellen.

2007 bekam ich mein erstes eigenes Pferd, den damals 9-jährigen Quarter Horse Wallach "Dry Dust City", genannt Dusty.

Mit viel Liebe, Geduld und anfangs eher nebenbei machte ich über die Jahre aus dem eigentlichen Reining- ein Trailpferd, das schließlich sogar im internationalen Turniersport mit den ganz Großen mithalten konnte. Dusty verdanke ich neben vielen Titeln aber vor allem meine Liebe zu Pferden und einen Großteil meiner Reiterfahrung.

Doch die Erfolge am Turnier waren und sind mir auch heute nicht das Wichtigste, sondern viel mehr der faire Umgang mit dem Pferd. Ich glaube, dass pferdegerechtes, korrektes Training früher oder später immer zu Erfolg führt und man mit Geduld und Fairness beinahe alles schaffen kann.

Ich lege großen Wert darauf,  das Training so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Dazu gehören Ausritte, longieren oder oft auch Bodenarbeit. All diese Dinge helfen, die Beziehung und das Vertauen zueinander zu stärken und haben so gleichzeitig einen positive Einfluss auf das Reiten.

Dusty und ich starteten unseren ersten Trail 2008 und in den folgenden Jahren entwickelten wir uns stetig weiter. Ganze 10 Jahre lang waren wir gemeinsam auf Tunieren zu sehen und mit seinen 19 Jahren gewannen wir 2017 die silber Medaillie auf der Europameisterschaft der Quarter Horses.

Dusty ist meiner Meinung nach das perfekte Beispiel dafür, dass man Pferde mit fairem Training und Vertrauen jahrelang erfolgreich showen kann, ohne sie "kaputt" zu machen.

Neben diesem ersten, ganz speziellen Pferd gab und gibt es aber noch andere in meinem Leben. Von 2009 bis 2012 trug mich der QH Hengst/zuletzt Wallach "New Jack Attack" durch einige Reiningbewerbe und ich bin ihm bis heute für alles dankbar, was er mich gelehrt hat.

Jack Attack durfe jedoch leider nur  11 Jahre alt werden und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an ihn denke.

2013 kam dann der Quarter "Spark What Else", kurz Spark zu mir, mit dem ich mich aber erst zusammenraufen musste, da man ihn als durchaus "schwierig" bezeichnen kann. Gerade deshalb habe ich durch und mit ihm enorm viel gelernt und mittlerweile haben wir  uns zu einem tollen Team entwickelt. Als in Österreich 2015 die Disziplin Ranch Riding aus Amerika übernommen wurde, entdeckte ich diese sofort für mich und inzwischen sind Spark und ich richtig gut darin.

Das jüngste Mitglied in meiner Pferdefamilie ist der Fuchswallach "Sailin Tucker", der wie Dusty ein Reiningpferd war und den ich seit 2017 in Trail und Ranch Riding showe. Diese Disziplinen haben es mir besonders angetan und darauf möchte ich mich auch weiterhin spezialisieren. Vor allem das Stangentraining kann man sehr vielseitig gestalten und es hat außerdem einen positiven Einfluss auf die Gesunderhaltung des Pferdes. Trotzdem möchte ich mich aber auch in die Allround-Richtung weiterbilden, um später auch dahingehend helfen zu können.

Da mir das Vertrauen zwischen Pferd und Mensch wichtig ist, arbeite ich mit meinen Pferden auch sehr viel vom Boden nach Natural Horsemanship. Ist die Kommunikation mit dem Pferd so möglich, dass es uns versteht, wird es für uns alles machen - ganz egal ob über Planen, verschiedene Brücken oder in den Hänger gehen.

Nun möchte ich das, was ich durch meine Pferde gelernt habe, auch anderen weitergeben und ich hoffe, dadurch viele Pferd-Mensch-Beziehungen zu verbessern und euch zu den gewünschten Erfolgen (egal ob am Turnier oder zu Hause) verhelfen zu können.

Spark und ich beim extreme-trailen mit Halsring

Foto: Renate Ettl

was mir wichtig ist

 

- Konsequentes, aber pferdegerechtes, faires & abwechslungsreiches Training

- fairer, respektvoller Umgang mit dem Partner Pferd

- das richtige Timing

- Vertrauen zwischen Pferd & Mensch

- Pferde im Training fordern, ohne sie zu überfordern

- dem Pferd die Zeit zu geben, die es braucht, um neue Dinge zu verstehen

- Pferde auch geistig zu beschäftigen und sie neue Situationen erleben lassen

 

Kurse/Weiterbildungen

Ich habe bereits an Kursen bzw. Trainings mit Tim Kimura, Sylvia Katschker, Matteo Sala, Ricky Bordignon und Carolin Lenz teilgenommen und plane, mich laufend vor allem in Richtung Allround weiterzubilden. Das Meiste habe ich aber bis jetzt durch die tägliche Arbeit mit veschiedenen Pferden gelernt.